744 #91
EAN: 9005216007448

Saxofour + Maria João

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Cinco

 

       

Die Verbindung von Stimme und Saxophon hat seit jeher etwas faszinierendes an sich. Ob Astrud Gilberto ­ Stan Getz oder Nancy Wilson ­ Cannonball Adderley, es waren immer legendäre Kombinationen.

Eine ganz andere Art der Verbindung ist das Treffen von Saxofour, dem österreichischen Ensemble saxophonistischer Glückseligkeit, und Maria Joao, Stimmvirtuosin aber auch portugiesischer Romantikerin. Maria Joao ist gleichsam die fünfte Stimme des verstimmlicht gewordenen Reed - Quartettes.

Das Programm besteht aus einer sorgfältigen Auswahl von Maria João´s Songs, die behutsam für 4 Saxophone bzw. Flöten und Klarinetten instrumentiert wurden, und aus original Kompositionen von Saxofour, die speziell für dieses Projekt geschrieben wurden.

Dabei sind, wenn man Saxofour kennt, die Kompositionen wie immer auch gerne "Startrampen" für improvisatorische Höhenflüge, in die sich Maria mit einem herrlichen Selbstverständnis einklinkt. Ein wesentlicher Faktor des gegenseitigen Verständnisses ist natürlich die Freude und der Humor mit und in der Musik. 
 

SAXOFOUR

Die ideale Kombination von Groove, Originalität, Geist und Virtuosität, bei der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Vier Individualisten, die sich logisch zu einer Einheit fügen, und das auf höchstem musikalischen Niveau. Vier der gefragtesten Saxophonisten zwischen Scheibbs und Nebraska. 
  
Pressestimmen:

Mit Wolfgang Puschnig am Altsaxophon einem der Jazz-Aushängeschilder Österreichs und Mitbegründer des "Vienna Art Orchestra"" zwei derzeitigen Bandmitgliedern Florian Bramböck (Alt-/Tenor-Baritonsaxophon), Klaus Dickbauer (Alt-Baritonsaxophon/Baßklarinctte) und dem ebenfalls über reiche Jazz- und Klassikerfahrung verfügenden Christian Maurer. (Sopran- und Tenorsaxophon) haben sich vier wichtige Musiker der österreichischen Jazzszene zusammengefunden, um diesem Bereich von Ensembles eine neue charakteristische Version hinzuzufügen. Dieses Vorhaben kann mittlerweile als geglückt betrachtet werden. Trotz schwer zu koordinierender Terminpläne haben sie seit der Gründung von SAXOFOUR (1992) zumindest einmal jährlich Zeit für Auftritte des Quartetts gefunden, ist der Feinschliff im spontanen Reagieren aufeinander klar herauszuhören. Eigene Kompositionen (z. B. Bramböcks "Serie unverständlicher neuer Länder") wechseln mit Arrangements sogenannter "Klassiker" (etwa von Strayhorn). Sie vermeiden durch die Vielzahl von Duetten (häufig zwischen Alt- und Baritonsaxophon) den ansonsten durchwegs verwendeten auf Dauer ermüdenden - Quartettklang, ihre Eigenkompositionen erinnern vielfach an in New York beheimatete Filme aus dem Bereich der "Screwball Comedies", die sich im vorantreibenden, feinabgestimmten wechselnden Puls widerspiegeln. (nachrichten)
 

Vier Topmusiker aus der Saxophonistenriege treffen sich seit längerem zu einem begleitlosen Quartett. "SAXOFOUR" ist die bestens gelungene Antwort Österreichs auf die bereits unüberschaubare Anzahl internationaler Saxophonquartette. Wie die anderen Ensembles dieses Genres lebt auch "SAXOFOUR" von der hohen Individualität seiner Musiker. Abgesehen von einem eigenwilligen Arrangement über "Boblicity" stehen nur Eigenkompositionen am Programm. Sie. haben stimulierende Wirkung und reizen die Musiker zu wild expressiver Solistik. Immer finden sich ein oder auch mehrere Instrumente, die sich mit rhythmischen Riffs darunterlegen. Gleich ob lyrische Themen oder Up Tempos angesagt sind, immer schaukeln sich die Musiker zu dynamischen Turbulenzen mit Spielwitz und aberwitzigen Einfällen auf.  (krone)
 

Saxophonquartette haben im Jazz mittlerweile auch schon Tradition. Österreichs Beitrag dahingehend, verkörpern vier der profiliertesten und stimmkräftigsten Saxophonisten unter dem Adler mit dem Projektnamen "SAXOFOUR". "Streunende Hörner" lautet ihr Motto. Treffend, denn ihre Vielseitigkeit ließ sie sich in diversesten Spielsituationen behaupten. Von Projekten Neuer Musik über freie Improvisation, Reisen durch die Musik der Welt bis hin dazu, dass sie ihre Stimme dem Austro - Pop liehen, als dieser noch Profil hatte. Diesen Erfahrungsschatz spielen sie in diesem Bläserunternehmen gekonnt aus. (n/a)